Welche Psychotherapieform ist die Richtige? |
Die recht einfache Antwort
lautet:
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1. Die Psychoanalyse oder analytische Psychotherapie |
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Dieses Konzept orientiert sich an der
klassischen Psychoanalyse nach Sigmund
Freud. Als Ursachen für psychische Probleme
werden hier zumeist aus der Kindheit
stammende und unbewusst weiter wirkende
Konflikte angenommen. |
2. Die tiefenpsychologische Psychotherapie |
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Sie hat die gleichen Wurzeln wie die
Psychoanalyse, legt aber mehr Gewicht auf
Fragen und Konflikte der aktuellen Gegenwart
sowie auf die Beschäftigung mit konkreten
Zielen. Neben den Kindheitskonflikten werden
auch aktuelle Konflikte und traumatische
Ereignisse als Problemursache angenommen. |
3. Die Gesprächstherapie oder Gesprächspsychotherapie |
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Nach dem Begründer Carl Rogers können
Problemursachen darin liegen, dass Menschen
zuweilen ihre gemachten Erfahrungen nicht
mit ihrem Selbstbild vereinbaren können
(Inkongruenz zwischen Selbst und Erfahrung).
Bei den Gesprächen geht es also um eine Art
Selbsterforschung, wobei sich der Therapeut
stets einfühlsam und wertschätzend verhält,
so dass der Patient sich aufgehoben und
verstanden fühlt und so über seine
Probleme sprechen kann. |
4. Die Verhaltenstherapie oder kognitive Verhaltenstherapie |
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Verhaltenstherapeuten gehen davon aus, dass
psychische Störungen ihre Ursachen in
erlerntem problematischen Verhalten haben.
Ziel ist das bewusste Erlernen von neuem,
weniger oder unproblematischen Verhalten,
wobei unbewusste Themen nicht Gegenstand der
Therapie sind. |
5. Neuronal Balance oder Synergetische (Psycho-)Therapie |
Diese Therapieform bildet den Schwerpunkt unserer therapeutischen Arbeit.Die Kernaussage dieser naturwissenschaftlich begründeten Methode
(Synergetik) ist, dass Heilung nicht durch Symptom-Bekämpfung geschieht, sondern durch Selbstoptimierungsprozesse in den neuronalen Vernetzungen des Gehirns.
(vgl. auch Psychotherapieforscher
Klaus Grawe bzw. Neuropsychotherapie) |
6. Weitere alternative Therapieformen |
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Neben den hier aufgeführten Therapieformen
gibt es zahlreiche weitere wirksame
Verfahren, die zu einer großen Zahl in
unser synergetisches Therapiekonzept
integriert sind (Systemische Ansätze,
Imaginationsverfahren u.a.). Einzelheiten
finden Sie in unserem Lexikon: |
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