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Die hier für die Screening-Werbung angeführten 30 Prozent ergeben sich
also aus dem Unterschied von drei zu vier Frauen von
Eintausend!
Eine solche Interpretation von Zahlen, wie sie in vielen medizinischen Statistiken und selbst in Broschüren des Bundesgesundheitsministeriums zu finden ist, wird als
"relative Risikoreduktion" bezeichnet. Wird dagegen die
"absolute Risikoreduktion" betrachtet, dann beträgt die Senkung der Sterblichkeit durch Mammografie
gerade einmal noch 0,1 Prozent!
Somit hat von den 1000 Frauen MIT Mammografie lediglich eine einzige Frau den Nutzen, während der 10 Jahre nicht an Brustkrebs zu sterben.
Andersherum haben von den 1000 Frauen MIT Mammografie 999 Frauen keinen Nutzen davon, weil 996 von ihnen auch ohne Mammografie nicht an Brustkrebs gestorben wären, bzw. weil 3 von ihnen auch trotz Mammografie daran verstorben sind.
Die riesige Zahl der Frauen, die infolge der Mammografie eine
falsche Krebsdiagnose erhielten und einer Brustamputation
zustimmten oder einen zusätzlichen Konflikt mit bösen Folgen
erlitten ist hierbei noch nicht einmal berücksichtigt.
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